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Seniorenwohnen "Modest Mitterhuber Stiftung"

 

Zustiftungen und Spenden möglich

Der Zweck der Modest Mitterhuber Stiftung ist nach der Stiftungssatzung die Förderung der Alten- und Behindertenhilfe von Bürgern der Gemeinde Schechen, insbesondere durch:

  • Unterstützung von Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe
  • Unterstützung der Seniorenarbeit in der Nachbarschaftshilfe
  • Aufbau und Organisation von „Betreutem Wohnen zu Hause“
  • Errichtung von alten- und behindertengerechten Wohnungen, auch in Form von betreutem Wohnen und Mehrgenerationenhäusern.

Sie möchten diese Zwecke mit einem Betrag Ihrer Wahl finanziell unterstützen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie der Modest Mitterhuber Stiftung entweder eine Spende oder eine Zustiftung zukommen lassen. Während Spenden direkt für die genannten Zwecke verwendet werden, werden Zustiftungen dem Grundstockvermögen der Stiftung zugeführt und bleiben für immer erhalten.
Mit den Erträgen aus den Zustiftungen, sowie den Spenden werden dann die o. g. gemeinnützigen Zwecke dauerhaft gefördert.

Spenden und Zustiftungen können Sie direkt auf das Konto der Modest Mitterhuber Stiftung bei der

VR Bank Rosenheim,
IBAN: DE83 7116 0000 0005 6444 45

einzahlen.

Bei Zustiftungen geben Sie bitte als Verwendungszweck einfach „Zustiftung“ an. Auf Anforderung stellt Ihnen die Stiftung auch gerne eine entsprechende Zuwendungsbestätigung aus.

Bei Spenden und Zustiftungen bis zu 200 € gilt Ihr Überweisungsträger als Nachweis für das Finanzamt.

21. Oktober 2015

 
→ Bildergallerie Baufortschritt

 

      

Architekturbüro DEPPISCH aus Freising gewinnt Architektenwettbewerb zur Seniorenwohnanlage Modest-Mitterhuber-Stiftung

Auf dem ca. 4.000 m² großen Grundstück an der Marienberger Straße soll in einem ersten Bauabschnitt eine Seniorenanlage mit 14 barrierefreien, altersgerechten Mietwohnungen entstehen. Vorgesehen ist auch ein rd. 100 m² großer Gemeinschaftsraum, der sowohl den Bewohnern als auch Gemeindebürgern zur Verfügung stehen wird.

Zu dem vom Gemeinderat beschlossenen Architektenwettbewerb wurden acht Architekturbüros eingeladen, einen Bebauungsvorschlag zu unterbreiten. Über die zum Teil sehr unterschiedlichen und interessanten Beiträge entschied am 7. Mai mit einem einstimmigen Ergebnis das aus Architekten, Kommunalvertretern und Beratern bestehende Preisgericht.

→ Bilder Architektenwettbewerb

  

Gemeinde beschreitet neue Wege:

Gemeinsam mit Stiftung soll „Betreutes Wohnen“ entstehen

Vom  demografischen Wandel in unserer Gesellschaft – und  damit der Zunahme älterer Menschen in Relation zur Gesamtbevölkerung – ist auch die Gemeinde Schechen nicht ausgenom­men. Seit Jahren befassen sich deshalb Gemeinderat und Bürgermeister in Zusammenarbeit mit Ver­einen und Organisationen der Kommune intensiv mit Fragen der Zukunftsgestaltung von Senioren. Auch die kürzliche Veranstaltung unter dem Motto „Wohnen und Leben im Alter  in Schechen“ – ein Thema um die „Modest-Mitterhuber-Stiftung“ – war diesem Bürgeranliegen gewidmet. Bei dieser Veranstaltung gab Bürgermeister Hans Holzmeier eine interessante Neuigkeit bekannt:  Gemeinde und Stiftung wollen als gemeinsamer Träger ein Projekt „Wohnungen für Senioren in Schechen“ in Verbindung mit einer ambulant betreuter Wohngruppe in Angriff nehmen! Die Gemeinde nimmt damit eine Vorreiterrolle im  Landkreis Rosenheim ein!

Bürgermeister Hans Holzmeier begrüßte mit offenkundiger Freude die zahlreichen Zuhörer im vollbe­setzten Saal des Mesnerwirt in Marienberg und stellte die Fachreferenten vor:  Petra Örtl und Stefan Mayer von der Firma „Mayer und Reif“. Ebenso begrüßte er Karl-Heinz Dommer, der manchem Zuhö­rer bereits vom Konzept „Marktplatz der Generationen“ bekannt ist. Holzmeier verdeut­lichte die demografische Entwicklung aus Erkenntnissen des Seniorenkonzeptes des Landkreises Rosenheim: Während 2010 lediglich 19,5 % ältere Menschen gezählt wurden, erhöhen sich diese Zahlen für 2015 auf 21,2 % und bis 2029 auf 43,5 %. Da der „Altenanteil“ in der Gemeinde Schechen geringer ausfalle, könne man diese Kommune als „relativ jung“ bezeichnen. Der Schwerpunkt liege deshalb grundsätzlich nicht allein bei Planun­gen für den Bau eines Pflegeheimes, sondern auch niedrigschwelligerer Angebote von der altersgerechten und barrierefreien Gestaltung von Wohnungen bis hin zu betreutem Wohnen. Diese Überlegungen beziehen sich auf das als zweckgebundene Stiftung an die Gemeinde Schechen übertragene etwa  4.000 Quadratmeter große Modest-Mitterhuber-Grundstück. Ein späterer bei Bedarf anzudenkender Bau eines Seniorenheimes mit Vollpflege sei dadurch selbstverständlich nicht ausgeschlossen.

Die Mitarbeiterin, Petra Örtl von der Firma „Mayer und Reif“, erläuterte verschiedene Wohnformen, die den Bedürfnissen der älteren Generation gerecht werden sollen; denn nur ein Drittel von ihnen verfüge über eine altersgerechte Wohnung. Sie beschrieb stationäre und teilstationäre Einrichtungen (traditionelle Pflegeheime, Altenwohnheime und ähnliche), Wohneinrichtungen mit ambulanter Pflegeleistung (betreutes Wohnen, Mehrgenerationenhäuser etc.) und Wohnen in der Normalwoh­nung bei Bedarf mit Pflegeleistung (betreutes Wohnen zu Hause, ambulanter Pflegedienst, Tages­pflege und durch Selbsthilfegruppen).

Stefan Mayer, der mit seinem Team in acht Gemeinden der Region neun Pflegeeinrichtungen be­treibt, könnte sich grundsätzlich vorstellen auch als Pächter von derartigen Einrichtungen in Schechen tätig zu werden. Er geht auch auf das vom Bürgermeister vorgestellte Projekt in der Gemeinde Berg am Starnberger See „betreutes Wohnen“ ein und weist auf das Erfordernis von Betreuungsverträgen hin.

Holzmeier verdeutlichte, dass sich die Gemeinde ihrer Verantwortung bewusst sei, die durch die Modest-Mitterhuber-Stiftung auf sie übertragen worden sei und begrüßte die Chance, in Schechen speziell für ältere Menschen eine evtl. auch im Rahmen des sozialen Wohnungsbaues erstellen zu können. Auf Bürgeranfrage erläuterte der Rathauschef, dass nicht vorgesehen sei, Eigentumswohnungen zu errichten, sondern dass barrierefreie Wohnun­gen zu erschwinglichen Preisen angemietet werden könnten.  Dazu bedürfe es zunächst der Fest­stellung, ob Interesse und Bedarf bestehe, was er aber schon nach dieser Versammlung eindeutig bejahen könne. Er bat darum, dass sich Interessenten bei ihm im Rathaus (Tel. 08039/906713) mel­den möchten.

Zur baldmöglichen Realisierung des Projektes soll zuerst das gesamte Grundstück überplant werden; dazu könnte auch ein Architektenwettbewerb mit ent­sprechenden Vorgaben durchgeführt  werden. Auf die Frage eines Zuhörers, wann denn mit dem Baubeginn gerechnet werden könne, antwortete Holzmeier: „Einen genauen Zeitpunkt für Planung, Entscheidungen und den Baubeginn kann ich Ihnen noch nicht nennen; jedoch ist es mein Ziel, bei ausreichendem Interesse bereits im nächsten Jahr den Baubeginn zu erreichen.

                                                                                                                                                                         Lutz Ellermeyer