Würdige Gedenkfeier

    Foto: Sollinger

    am Volkstrauertag in Hochstätt

    Würdiger Rahmen bei zentraler Gedenkfeier der Gemeinde Schechen

    Mit einem Gottesdienst auf dem Dorfplatz in Hochstätt unmittelbar neben dem Kriegerdenkmal gedachte die Gemeinde Schechen zum Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt.

    Das Ende des 2. Weltkrieges liegt 75 Jahre zurück und wir dürfen in Europa seitdem in Freiheit und Frieden leben. Pfarrer Herbert Holzner verwies dabei in seiner Predigt angesichts der zahlreichen Krisenherde in dieser Welt und der gefährlichen, radikalisierenden Strömungen hierzulande auf die Brüchigkeit dieses Glückes.

    Bürgermeister Stefan Adam ergänzte in seiner Ansprache diese Gedanken mit einer nachdenklichen Feststellung, dass all dieses Glück schon zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Die Corona Pandemie, die uns dieses Jahr so hart in den Griff genommen hat, habe man sich in diesem Ausmaß nie vorstellen können und gerade hier zeigt sich, wie wichtig es ist, aufeinander zu schauen und das Gemeinwohl hinter das so umgreifende Ich zu stellen.

    Vorstand Thomas Aschauer rückte in seinen Gedanken zum Volkstrauertag die Wichtigkeit des Nichtvergessens in den Vordergrund und dafür stehen auch die vielen Namen auf dem Hochstätter Kriegerdenkmal, die an die tragischen Schicksale der Gefallenen und den Kummer der Hinterbliebenen erinnern.

    Zum Zeichen dafür und begleitet von drei Salutschüssen legten Bürgermeister Stefan Adam und Vorstand Thomas Aschauer in Anwesenheit der Fahnenabordnungen der Krieger- und Soldatenvereine von Pfaffenhofen und Hochstätt einen Kranz ans Ehrenmal.

    Max Sollinger

    Alle Nachrichten