Radeln und Wandern

Hier haben wir für Sie Rad- und Wanderwege in und um Schechen zusammengestellt.

Bei einer Wanderung in den Innauen können Sie die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt bestaunen und genießen. Wer ganz leise ist, entdeckt hier den einen oder anderen Biber. Sehenswert ist auch der Gedenkstein auf Höhe Pfaffenhofen am Inn. Dieser weist auf die ehemalige Römerstraße Via Aeni, eine wichtige Handelsstraße aus längst vergangenen Zeiten, die damals den Inn gequert hat, hin. Die örtlichen Wanderwege rund um Schechen sind gekennzeichnet.

Radler finden um Schechen reichlich Gelegenheit ihrem Sport nachzugehen und sind hier bestens aufgehoben. Neben dem bekannten Inntal-Radweg bietet auch der SUR-Radweg „Radeln rund um Rosenheim“ ideale Touren für Familien.
Die SUR-Radwegkarte ist sowohl im Rathaus als auch in den lokalen Gastwirtschaften gegen eine Schutzgebühr von 1 Euro erhältlich.

Dabei lohnt sich ein Abstecher ins Zentrum von Schechen zum Schmuckstück, dem Rathaus, das weit über die Landkreisgrenzen, als eines der schönsten Rathäuser, bekannt ist. Neben der reizvollen Optik besitzt das Schloss aber auch eine lange und bewegte Geschichte. Es diente als Adelssitz, Hofmark, Schlossgut, Gutshof, Schlosswirtschaft und bis heute als Rathaus. Nach gefahrenen Kilometern laden die an der Tour gelegenen Gastwirtschaften in Pfaffenhofen, Marienberg, Schechen und Hochstätt zu einem kurzen oder gegebenenfalls auch längeren Einkehrschwung ein.

Entspannung und Besinnung

Durch das Stadtgebiet von Rosenheim führt die Tour entlang der Mangfall durch verbliebene Auwälder nach Kolbermoor. Hier geht es durch die Innenstadt und über den belebten Kirchplatz Richtung Norden in das Naturschutzgebiet Tongrube. Auf einem sehr idyllischen aber gut ausgebauten Waldweg geht es entlang der Aschach nach Großkarolinenfeld. Über Kolberg führt der Weg am Rathaus und der ältesten evangelischen Kirche in Oberbayern vorbei. Durch die Pfälzerstraße kommt man in Richtung Schechen. In Marienberg befindet sich eine sehenswerte Barrockkirche. Über Schechen, mit seinem historischen Rathaus, führt der Weg nach Hochstätt. Von hier aus fährt man ostwärt Richtung Inn. Dort laden ein paar Badessen zum Verweilen ein. Entlang des Inns auf dem bekannten Inntal-Radweg, geht es zurück zum Ausgangspunkt nach Rosenheim.

Moore und Gewässer

Von Rosenheim aus geht es südwärts durch das Stadtgebiet über den Happinger See entlang des Inns nach Raubling. Immer auf dem Inndamm lässt man die Gemeinde rechts liegen und kommt an die Neubeurer Brücke. Eine sehenswerte Stahlbogenbrücke überspannt den Inn mit seiner lichten Weite von 110 m. Von dort begibt man sich westwärts nach Kirchdorf am Inn mit seiner reich ausgestatteten Barrockkirche. Nach der Besichtigung der Kirche und einer kurzen Einkehr geht es westwärts am Gymnasium Raubling vorbei nach Spöck weiter nach Nicklheim. Dort führt der Weg durch eines der größten renaturierten Morrgebiete Europas. Nach einem kurzen Abstecher in das Moor gelangt man auf einer asphaltierten Gemeindeverbindungsstraße nach Westerndorf. Hier befindet sich eine der bekanntesten Rundkirchen Oberbayerns mit einem sehr selten zu sehenden Zwiebeldach. Weiter führt der Weg über eine idyllische Verbindungsstraße nach Kolbermoor. Über den Mangfallradwanderweg gelangt man wieder zurück nach Rosenheim.

Badespaß und Seen

Von Rosenheim aus überquert man den Inn und folgt auf dem Radweg der Straße nach Schloßberg. Auf der Höhe des Rathausplatzes verläuft der Weg durch Wohngebiete hindurch bis er leicht ansteigend Richtung Stephanskirchen führt. Vor Stephanskirchen quert die Staatsstraße und man fährt vorbei Richtung Bahnlinie. Von dort aus führt der Weg nach Baierbach am Simsee, mit einem schön angelegten Badeplatz. Unter der Bahn hindurch geht es in südwestlicher Richtung auf einem ruhigen Uferweg nach Riedering. Hier muss man noch einmal kurz auf der Staatsstraße durch den Ort bis zum Abzweig in Mitterfeld nach Gögging fahren. Entlang des Tinninger Sees, der im Sommer zum Baden einlädt, geht die Tour weiter nach Lauterbach. Über Geiging durch den Hohlweg hindurch erreicht man Rohrdorf. Ein Ort, der sich neben vielfältiger Gewerbeansiedlung noch seinen dörflichen Charakter bewahrt hat. Nach Verlassen des Ortes überquert man die Kreisstraße und kommt in einen verträumten Weiler namens Pinswang. Bevor man den nächsten Ort, nämlich Neubeuern erreicht, führt der Weg vorbei an dem ältesten Mühlsteinbruch der Welt in Hinterhör. Hier lohnt es sich kurz abzusteigen und ein paar Meter in den Bruch zu laufen. Anschließend kommt man in den sehenswerten Ortsteil Altenbeuern. Durch Neubeuern mit seinem historischen Marktplatz mit vielfältigen Einkehrmöglichkeiten hindurch erreicht man den Inn an der Neubeurer Brücke. Von diesem Punkt aus kann man entweder noch mal ein erfrischendes Bad im Hochstrasser See genießen oder gleich beidseitig des Inns wieder zurück nach Rosenheim zum Ausgangspunkt fahren.

Rund um Rosenheim

Als Ausgangspunkt für die Mittlere Tour West wählt man am besten einen zentralen Punkt im Landkreis. Hier empfiehlt es sich, sofern man von auswärts kommt, sich an den Parkmöglichkeiten zu orientieren. Ein schöner Ausgangspunkt ist die Innbrücke Neubeuern im südlichen Landkreis mit einem kostenlosen Parkplatz. Von hier geht es über Kirchdorf an Raubling vorbei nach Nicklheim. Durch eines der größen renaturierten Moorgebiete Europas führt der Weg nach Westerndorf und weiter über Kolbermoor durch ein einmaliges Biotop einer ehemaligen Lehmgrube für die Ziegelsteinherstellung. An der Aschach entlang führt der Weg nach Großkarolinenfeld, einer von Pfälzern vor 200 Jahren gegründeten Siedlung, die sich hauptsächlich dem Torfabbau in den Filzen gewidmet hat. Über Marienberg und Schechen erreicht man den Inn. Auf dem Inntal-Radweg, der eigentlich vom Engadin bis nach Passau, also vom Ursprung bis zur Mündung des Inns führt, kommt man nach Rosenheim mit seiner sehenwerten Altstadt und vielen interessanten Museen und Ausstellungen. Danch kann man in einer Stunde leicht wieder den Ausgangspunkt an der Neubeurer Innbrücke erreichen.